Fotografie

Gefrierende Seifenblasen bei Nacht fotografieren

Gefrierende Seifenblasen bei Nacht fotografieren

In der Galerie sind ein paar Fotos von Seifenblasen im Dunkeln zu sehen. Für Euch, und insbesondere für mich, will ich kurz notieren, wie ich die Fotos erstellt habe.

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Erfahrungsbericht zu den Wandbildern von Saal-Digital

Hallo miteinander,

heute mein Fazit zum Test der Wandbilder von www.saal-digital.de. Wie in einem der Posts auf Facebook schon angekündigt durfte ich Wandbild testen und habe hierzu einen 50€-Gutschein erhalten.

Ich habe mich für einen 40x30cm Gallery-Print mit Profilschienen entschieden. Durch die bereits ab Werk fest angebrachten Profilschienen hat das Wandbild 1cm Abstand von der Wand, was ich ganz schön finde. In der gewählten Größe hat das Wandbild ungefähr 70€ gekostet, so dass ich noch 20€ draufgezahlt habe.

Generell wurde ich von der Qualität doch sehr positiv überrascht. Bisher habe ich nur Bilder in den gängigen Foto-Größen (10×15 usw.) im Labor erstellen lassen, da ich dachte, größer wird eh nichts gescheites. @SaalDigital hat mich vom Gegenteil überzeugt und ich bin mit der Qualität des Wandbilds sehr zufrieden! Wahrscheinlich werde ich mir von unserem nächsten Urlaub ein noch größeres Wandbild machen lassen 😉

Meine Hürden bis zur Bestellung lagen im Detail. Ich nutze im Prinzip nur Lightroom, soweit kein Problem, außer wenn die ICC-Farbprofile von Saal-Digital in Lightroom nicht funktionieren. Die ICC-Profile funktionieren nur in Photoshop, warum? Ich konnte jedoch trotz meiner wenigen Kenntnisse mit Photoshop den “Softproof” machen und habe das Bild Stück für Stück in Lightroom angepasst und in Photoshop das Resultat angeschaut – keine professionelle Lösung von mir, ich brauche mehr Photoshop-Know-How. Trotzdem würde ich mir Farbprofile für Lightroom wünschen. Die Bestellung über die Webseite von @SaalDigital war unkompliziert und schnell erledigt.

Die Produktion des Wandbilds und die Lieferung erfolgten sehr schnell. Am Wochenende bestellt und ich glaube Mittwochs war das Wandbild bereits bei mir. Die Verpackung war einwandfrei, die Oberseite des Gallery-Prints war mit einer zusätzlichen Schutzfolie geschützt. Alles super!

So, nun hatte ich das Wandbild mit den Profilschienen in der Hand, die nächste Hürde war das Befestigen an der Wand. Mit einem einfachen Nagel ist es hier nicht getan, denn die Profilschiene rutscht auf dem Nagen hin und her – keine stabile Befestigung. Leider gibt es auf der Homepage von Saal-Digital keine Hinweise, wie man die Bilder am besten an die Wand bekommt. Das wäre vielleicht noch ein kleines Schmankerl auf der Homepage, eine Info-Seite “Wie hänge ich die Wandbilder professionell auf”.

Alles in allem, bin ich froh den Test mit dem Wandbild mitgemacht zu haben. War bestimmt nicht mein letztes – nur müssen jetzt vielleicht einige Acryl-Malerei-Kunstwerke meiner Frau Platz für meine Fotos machen… mal sehen, was sie dazu sagt 😉

Grüße

Andreas

Mondfotografie

20150924_4663Gestern Abend habe ich etwas für die Mondfinsterniss am Montagmorgen geübt und dieses Foto vom Mond auf Facebook veröffentlicht.

Wie und mit welchem Equipment dieses Foto entstanden ist,  möchte ich hier verraten 😉

Ich habe dieses Foto mit meiner Nikon D750 und einem Sigma 70-200 2.8 inkl. 2x  Telekonverter TC-2001 erstellt. Die Einstellungen: Blende 8, Belichtung 1/100s und ISO 100. Die Schärfe habe ich über den vergrößerten Live-View manuell eingestellt.

20150924_4648Vom Mond habe ich 20 Bilder am Stück erstellt. Diese Fotos wurden in Lightroom sehr wenig bearbeitet und vorerst nur zugeschnitten. Danach sah das Foto relativ unspektakulär, sehr kontrastarm, aus:

Diese 20 Foto habe ich als TIFF exportiert und in Fitswork zu einem Bild addieren lassen. Hierfür benutzte ich folgende Einstellungen:

  • Zu Zieldatei addieren
  • Planet/Mond
  • Kreuzkorrelation
  • Anzahl Markierungen: M
  • Funktion: add

Um die Bewegung des Mondes/Erde auszugleichen, markiert man in Fitswork mehrere markante Punkte durch REchtecke auf dem ersten Bild. Fitswork sucht diese Punkte nun auf den anderen Bildern und gleicht so die Bewegung des Mondes auf den Fotos aus. Das Resultat wird wieder in Lightroom importiert und dort habe ich folgende Einstellungen angepasst: Kontrast +39, Lichter -33, Tiefen -55, Weiß +24, Schwarz -15 und Klarheit +19. Letzter Punkt Schärfen: Betrag 73, Radius 1.6, Details 73, Markieren 69 – fertig 😉

Hier noch ein Vergleich. Links das Einzelbild und rechts das Fitswork-Bild. Natürlich sind die Korrekturen in Lightroom bei beiden Fotos identisch.

vergleich

Bei der Mondfinsternis werde ich mit wesentlich höheren ISO-Werten und längeren Belichtungszeiten arbeiten müssen. Aber Versuch macht Klug 😉 Jetzt muss das Wetter mitspielen und dann klingelt am Montag um 2:30 der Wecker 😉

Woher ich das alles weiß? Hab ich mir selbst ausgedacht, nein nachgelesen auf www.mondfotografie.de. Auch ein Link zu Fitswork-Homepage darf zum Schluss natürlich nicht fehlen.

 

Workshop: Südschwarzwald – Wasserfall und Aussichten

Gestern war es soweit, ich habe meinen ersten Fotografie-Workshop besucht: „Südschwarzwald – Aussichten und Wasserfälle“.

Der Workshop war in 3 Teilen gegliedert:

  • Wasserfälle in der Ravennaschlucht
  • Todtnauer Wasserfall
  • Aussicht auf dem Belchen

20150815_3822Die Wasserfälle der Ravennaschlucht bei Freiburg waren um 10 Uhr morgens unser ersten Ziel. In dieser Schlucht bahnt sich die Ravenna wildromantisch durch den sehr urtümlichen Wald. Mehrere kleine und größere Stufen und ein 16m hoher Wasserfall sind zu bewundern – wunderschön und etwas mystisch. Gegen 14 Uhr machen wir uns auf den Weg zum angeblich höchsten Wasserfall Deutschlands in Todtnau.  Hier erwarteten uns 97m Wasserfall -wer dachte, dass ein größerer Wasserfall (die Hauptstufe hat 60m) einfacher zu fotografieren ist, der täuscht sich. Hier gefallen mir persönlich die Detailaufnahmen des Wasserfalls besser als Gesamtaufnahmen. Jedoch auch hier ein kleines Juwel – nach dem Aufstieg ans obere Ende der Hauptstufe erwartete uns eine sehr fotogene Stufe des Wasserfalls. Leider zog gegen Abend der Himmel immer weiter zu und es regnete, ein schneller Check der Webcam auf dem Belchen bestätigte unsere  Vermutung – keine Sicht um die Landschaft bei Sonnenuntergang zu fotografieren. So ließen wir den erfolgreichen Tag in Todtnau beim Italiener ausklingen.

Besonderen Dank an unseren Tutor Andreas Wonisch, für die Tipps und Ticks – besonders zum Bildaufbau! Seine atemberauben schönen Fotos findet Ihr auf seiner Homepage und bei Facebook.

Auch den Veranstalter Light&Land möchte ich für die Organisation loben und Danke an Nadja für den netten Kontakt!

Alle Bilder findet Ihr in der Galerie.

Tief „Zeljko“ – Bringt dunkle Wolken über Speyer und dem Rhein

dunkle Wolken, finde ich ideal für HDR-Aufnahmen, also Foto raus und ab in die Natur, heute an den Rhein zwischen Altlußheim und Ketsch.

Bilder neu in der Gallerie.

Gewitter (auch mal) in Altlußheim

Die letzten Tage und Woche hat es öfters gewittert, überall rund um Altlußheim – nur nicht direkt hier bei uns. Zum Glück könnte man sagen, denn Blitze machen dort wo Sie auf die Erde treffen auch schon mal etwas kaputt und deshalb sind weniger Blitze eigentlich besser. Wenn man allerdings mal Blitze vor die Linse bekommen möchte, sind mehr Blitze besser, da diese nicht einfach abgelichtet werden können.

Gestern Nacht gab es nun doch zumindest einige Blitze in Sichtweite, also Kamera aufgebaut, Fernauslöser dran und los geht’s … hier das Ergebnis.

Neues aus der Macro-Welt

Ich war mal wieder mit dem Macro-Objektiv unterwegs und habe mich unter anderem vor/in einen Lavendel-Busch gesetzt.

Fotos in der Gallerie.

Keine Polarlichter – dafür Sternschnuppe

Gestern war die Vorhersage für Polarlichter – für unsere Breitengrade – sehr gut. Ein Sonnensturm raste auf die Erde zu und war leider zu schnell. Laut denen, die Ahnung haben, war er bereits gegen 15:30 Uhr hier und nicht erst wie erwartet in der Nacht. Leider wusste man gestern Abend nicht, ob der kleine Ausschlag im Diagramm des Beobachtungssatelliten der große Sonnensturm war und so wartete ich auf das Polarlicht. Leider kein Polarlicht zu sehen, dafür habe ich eine Sternschnuppe abgelichtet und mir natürlich etwas gewünscht.

Bilder in der Galerie.

Besonders habe ich mich über die gute Qualität der Bilder im eigentlich dunkeln gefreut. Die zwei Fotos sind zwischen 0 und 1 Uhr entstanden.

Update: Es handelt sich nicht um eine Sternschnuppe, sondern um einen Iridium-Flare – die Reinfektionen in den Antennen eines Iridium-Satelliten.

Schärfentiefe & Focus stacking

Die Schärfentiefe ist für das Fokus stacking mit welchem ich die folgenden Fotos erstellt habe extrem wichtig. Die Blüte ist ca 6cm „groß“. Bei ca. 30cm Entfernung zur Blüte, bei 105mm und Blende 2,8 ergibt ein errechneten Schärfentiefebereich (DOF = Depth of Field) von 0,9mm. Um genügend Überlappung zu haben, fand ich es passend alle 0,5mm ein Bild schießen;) So hatte ich am Ende 118 Bilder auf der Speicherkarte und der PC ne Menge zu rechnen. Die Kaktusblüte habe ich mit 46 Bildern erledigt 😉

Bilder in der Gallerie.

Ein schönes Tool um die Schärfentiefe zu simulieren, findet sich auf http://dofsimulator.net/

 

Sonnenuntergang über dem Pfälzer-Wald in HDR

gestern Abend – ein wunderschöner Sonnenuntergang als HDR fotografiert.

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